Geschlechterunterschiede im Wahlverhalten

Am 24. September 2017 sind Bundestagswahlen in Deutschland, d.h. der Wahlkampf rückt immer näher. Wer vorne liegt, hängt auch ein bisschen davon ab, wie die Wahlkampfstrategien der einzelnen Parteien aussehen. Für die Parteien ist also eine möglichst gute Prognose des Wahlverhaltens wichtig. In den letzten Jahren fiel Wahlforschern und empirischen Sozialwissenschaftler auf, dass es offensichtlich Unterschiede im Wahlverhalten von Männern und Frauen gibt. Eine interessantes Paper zu dem Thema ist:
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Die Reformation „frisst“ ihre Kinder

Im Jahr 2017 begehen wir das 500 Jubiläumsjahr der Reformation. Der Thesenanschlag von Martin Luther am 31. Oktober veränderte in den nachfolgenden Jahrzehnten Europa.
Genauso wichtig für die Zukunft war Luthers Übersetzung der Bibel, die er 1521 begann. Die Erfindung des Buchdruck circa 70 Jahre zuvor, ermöglichte die tausendfache Vervielfältigung und Verbreitung der Bibel. Der Grundsatz der Reformation „sola scriptura“ (Vermittlung der christlichen Botschaft „allein durch die Schrift“) führte dazu, dass viele protestantische Fürsten dafür sorgten, dass ihre Untertanen lesen und schreiben lernten kurzum der Anfang jeglicher breiter Bildung begann.

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Blick in die Zukunft des Unternehmergeists in Deutschland

Unternehmertum braucht Kreativität und Geschäftssinn. Kreativität nimmt mit zunehmenden Alter ab, aber unternehmerische Kompetenzen nehmen mit langjähriger Berufserfahrung in Führungspositionen zu !
Welcher Einfluss überwiegt in alternden Gesellschaften wie in Deutschland oder Japan?
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Geduld und der Reichtum der Nationen

Untersuchungen haben ergeben, dass geduldige Menschen, d.h. Menschen mit Langfristorientierung, erfolgreicher sind als ungeduldige Menschen. Was für Menschen gilt, dass gilt auch in der Summe für Völker und Kulturen. So gibt es Gesellschaften deren Populationen geduldiger und erfolgreicher sind als andere Nationen.
Doch warum gibt es diese Unterschiede zwischen den Völkern?

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Lohnt sich die Renationalisierung von Unternehmen?

Ein Großteil der Forschung und Untersuchungen zu den positiven Wirkungen von Direktinvestition kommt meist zu dem Ergebnis, dass sich die Ansiedlung von ausländischen Firmen für eine Volkswirtschaft lohnt. So sind Auslandstöchter meist produktiver und exportintensiver als „rein“ inländische Unternehmen. Was ist aber wenn eine produktive Auslandstochter sich aus dem Markt zurückzieht und  von einem inländischen Unternehmen übernommen wird? Bleiben nach der „Renationalisierung“ des Unternehmens die positiven Effekte erhalten?
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Popularität einer Regierung als Frühindikator?

In dem Arbeitspapier:

Political booms, financial crises
Helios Herrera; Guillermo Ordoñez; Christoph Trebesch
2014, Cambridge, Mass.
51 S. graph. Darst.

NBER working paper series ; 20346

untersuchen die Autoren, ob man mit der Popularität einer Regierung eine Finanzkrise genauso gut vorhersagen kann wie mit anderen Indikatoren, wie zum Beispiel einer starke Zunahme der Kreditvergabe (Kreditboom).
Dabei bezeichnen sie den jährlichen Zuwachs an Zustimmung zu einer Regierung als „Political boom“. Sie untersuchen ökonometrisch den o.a. Zusammenhang für über 100 Länder weltweit im Zeitraum 1980-2009.
Das erstaunliche Ergebnis ist, dass es den Zusammenhang zwischen einem „politischen Boom“ und einer bevorstehenden Banken- und Finanzkrise tatsächlich gibt, allerdings nur für Schwellenländer (wie zum Beispiel Argentinien und Brasilien) und nicht für Industrieländer (wie Deutschland oder die USA). Für Schwellenländer ist das Maß „Popularität“ tatsächlich ein guter Frühindikator für Finanzkrisen in diesen Ländern.
Doch was ist die Erklärung dafür?
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Kriegspropaganda wirkt – leider !

Rolf Dobelli stellt in seinem Bestseller Die Kunst des klugen Handelns – 52 Irrwege die Sie am Besten anderen überlassen“ den Schläfereffekt vor. Dabei beschreibt er eine Studie aus den USA zu , die untersuchte, ob die Propagandafilme des Kriegsministeriums (nach Kriegseintritt der USA im 2. Weltkrieg) auch wirkten. „Das Ergebnis war enttäuschend: Die Filme stärkten die Kriegsbegeisterung nicht im Geringsten….“ (Rolf Dobelli). Allerdings wurden nach 9 Wochen die gleichen Personen nochmal befragt und diesmal war die Sympathie für den Krieg gestiegen: „Offenbar funktioniert Propaganda doch!“ (Rolf Dobelli) nur eben mit einem time-lag.

Ein ähnliches Ergebnis ergab sich in einem ganz anderen Zusammenhang. In dem NBER Arbeitspapier
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